Der Herbst hält zunehmt Einzug, die Blätter färben sich und fallen auf die nicht mehr so belebten Straßen und Wege der Stadt. Das Wetter wird schlechter und die Tage scheinen einem kürzer. Und so steigt auch die Sehnsucht nach einer Person, der man sich anvertrauen kann und sie einem die Wärme und Geborgenheit bietet, die man sich so sehr herbei sehnt. Doch wie immer, lernt man Dinge erst dann zu schätzen, wenn sie einem genommen werden. Dies muss ich immer wieder feststellen. Doch diese Zeit muss man durchstehen, um zu wissen, wie zerbrechlich die Liebe doch tatsächlich ist. Sie muss gepflegt und gehegt werden wie ein junges Leben, das gerade das Licht der Welt erblickt hat. Pflegt man das junge Leben nicht so vegetiert es dahin bis es dann verendet. Und so ist es auch mit der Liebe! Und erst so wird einem erst bewusst, was nun nicht mehr ist.