Sonntag, 6. Dezember 2009
Weihnachten
So langsam muss man sich wieder auf die oft beschriebene "schönste Zeit" im Jahr einstellen.
Radiosender ändern ihren festen "Songpool" und mischen melancholische Weihnachtslieder hinzu.
Die Straßen von Berlin schmücken sich Weihnachtlich mit Lichtern welche Nachts die gesamte Stadt in einem feinen Glitzer hüllt, die die Stromanbieter himmelhoch jauchzen lassen.
Düfte, wie die von gebrannten Mandeln und Zuckerwatte erfüllen die Luft und lassen die Stadt so gut riechen wie noch nie im Jahr zuvor!
Dies versüßt einem jeden den Einkauf, der an einem verkaufsoffenem Sonntag versucht, die letzten Weihnachtsgeschenke zusammen zu bekommen und sich durch das dichte Gedränge der Einkaufspassagen drängelt und auf gleichgesinnte trifft, welche einem nerven und einem nur noch mehr reizen.
Doch all das nehmen wir in kauf,
-um einen schönen Abend mit unseren Familien und Bekannten zu verbringen.
-um die schönen Geschenke aus zu packen, welche in mühsamer Kleinstarbeit lange zuvor für einem ausgesucht und gekauft worden sind.
-um das üppige Mahl zu uns zu nehmen, welches in ebenso penibler Klienstarbeit zusammengestellt wurde, wie die Auswahl der Geschenke.

Und nach den Anstrengungen der Weihnachtstage, geht es dann schon mit großen Schritten auf das Ende des Jahres zu, welches man mit Melancholie betrachtet und das vergangene Revue passieren lässt und man doch an einigen Stellen schmunzelt oder betrübt ist.
Man Steckt sich unsinnige Vorhaben für das nächste Jahr, wobei man sich schon bereits schon bei der Entscheidung sicher ist, dass man diese niemals erfüllen wird!

Und doch ist man sich immer sicher, dass das nächste Jahr für einem bessere Momente bereit hällt.